Herzlich Willkommen bei der Solawi Marburg

Ökologisch – regional – saisonal – gemeinschaftlich – transparent

Solawi-Apfelsaft bei der Danni-Küfa

Der Dannenröder Wald, ein artenreicher, alter Mischwald und nebenbei auch Trinkwasserschutzgebiet, soll in großen Teilen einer Autobahn weichen. Die Solawi Marburg unterstützt die Menschen, die seit über einem Jahr im Danni leben und seit Oktober versuchen, die Rodungen zu verhindern oder zumindest aufzuhalten. Am Donnerstag (12.11.2020) haben deshalb Mitglieder der Solawi Marburg 20 Liter des von Mitglieder-bewirtschafteten Streuobstwiesen stammenden Apfelsafts zur Küfa (Küche für alle) in den Danni gebracht; auch bei einer früheren Aktion haben wir schon mal Apfelsaft gespendet.

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Möhren im Matsch

Einige bereits geerntete Möhren liegen im Vordergrund, im Hintergrund ein Feld voll Möhrengrün.

Die Möhren fürs Winterlager werden gerade geerntet. Weil das wirklich viele sind, war es gut, dass am Samstag, 3.10., 7 Mitglieder auf dem Acker waren und zusammen mit Uwe die Möhren aus dem teilweise etwas matschigen Untergrund geholt haben. Vorher wurden sie mit dem Traktor gelockert, so dass sie locker in der Erde lagen. Da mussten sie nur noch rausgezogen, etwas von Erde befreit (nicht zu sehr, die Erde schützt die Möhren während der Lagerung) und das Grün abgeknickt werden. Ungefähr zwei Reihen haben wir in etwas mehr als 3 Stunden geschafft, mindestens zehn Reihen stehen noch.

Äpfel, Birnen, Sonne satt

Obsternte in der Hunsbach, Gießen-Wieseck. Bild: Steffen

Auf den Streuobstwiesen werden gerade wieder die Äpfel und Birnen reif, und so fand am Samstag, dem 19. September die erste große Ernteaktion dieser Saison statt. 10 Leute sammelten und pflückten in Gießen-Wieseck, und 20 waren in Heskem dabei. Etliche Kinder hatten auch ihren Spaß, vor allem konnte man wunderbar auf Bäume klettern! Was für die Landwirtschaft gerade ein Problem ist, kam uns an diesem Tag zugute: Es war trocken, sonnig und warm - bestes Erntewetter!

Sauerkraut, Zucchini süß-sauer und Tomatensauce

Die Ergebnisse der Verarbeitungsaktion im Überblick.

Wovon gab es in letzter Zeit ziemlich viel? Was konnte niemand mehr sehen? (Na ja, manche vielleicht) - Zucchini! 10 Kilo davon kamen diese Woche nicht in die Gemeinschaftskisten, sondern in die Einmachgläser. Am Samstag, 12. September, trafen sich insgesamt 11 Mitglieder zum Ernten, Schälen, Schnippeln, Reiben, Raspeln, Häuten, Stampfen und Kochen. Es gab nämlich nicht nur Zucchini süß-sauer, sondern auch feinste Tomatensauce (von 8 Kilo überreifen und aufgeplatzten Tomaten) und Sauerkraut (von 20 Kilo Kraut). Wie viel das insgesamt war, seht ihr auf dem großen Bild.

Betenberge

Der Traktor mit Frontlader hebt die mit Beten gefüllte Großkiste an.

Das Wort Edamame ist Japanisch und bedeutet so viel wie "Bohnen am Zweig". Und genau das sind sie, die Sojabohnenhülsen: Lecker als Vorspeise oder Snack, aber eben sehr klein, am Zweig verteilt und in großer Stückzahl extrem mühselig zu ernten; ganz anders als bei anderen Bohnen. Das konnten die insgesamt drei Mitglieder am eigenen Leib erfahren, die am Mittwoch, 10.9., auf dem Acker standen.

Ackern und Radeln

Hier zu sehen: Der (größtenteils) gehackte Erdbeer-Acker

Zum Samstags-Ackereinsatz im August (28.8.) kamen insgesamt 9 Menschen. Nach einer Einweisung durch unseren Gärtner Uwe wurden letzten Zwiebeln geerntet, beim Zuckerhutsalat und bei den Erdbeeren gehackt sowie Triebe abgeschnitten und neue Erdbeerpflanzen gesetzt. Da es am darauffolgenden Montag auch in Kirchvers mal wieder kräftig geregnet hat, sind diese bestimmt besser angegangen als beim letzten Mal, wo leider viele vertrocknet sind. Ein kleines bisschen Regen gab es sogar während des Einsatzes, es blieb aber bei einigen Tropfen.

Unendliche Zwiebel-Weiten

Gejätete und nicht gejätete Beete.

Beim Ackereinsatz am Mittwoch, 19.8., war Demut gefragt im Angesicht des riesigen Zwiebelackers: Schnell wurde klar, dass wir es nicht schaffen würden, alle zu ernten. Ungefähr ein Drittel der Zwiebeln in 6 Reihen war am Ende des Einsatzes in den Kisten gelandet. Wären statt der anwesenden 7 Mitglieder 21 gekommen, hätten wir es vielleicht alle aus der Erde holen können :-)

Erschwert wurde die Arbeit noch durch die fast menschenhohen Unkraut-Bäume, die auf den Reihen zu fnden waren, die nicht rechtzeitig gejätet wurden. Unten auf den Bildern kann man den Unterschied gut sehen.

Lastenrad-Schwertransport bei 32 Grad

Die hitzebeständige Radlertruppe.

Bei unseren Kartoffelfahrten haben wir nicht immer Glück mit dem Wetter. Zwei Extreme haben wir schon erlebt: Starkregen und überschwemmte Radwege im Februar und nun im August Sonne und Hitze pur. Trotz der neuesten, widrigen Umstände machten sich 6 mutige Radler*innen am Samstag, 8. August, auf den Weg nach Cölbe-Schönstadt zu den Fleckenbühlern, um ein erneutes Kartoffelgeschenk abzuholen.

Erdbeer-Aufforstungs-Aktion

Überblick über den Erdbeeracker (im Hintergrund). Im Vordergrund ein Folientunnel und ein weiterer Acker.

Der Juli-Ackereinsatz hätte wohl nicht besser laufen können: Perfektes Wetter, richtig viele Anmeldungen und dazu noch eine spontane Teilnehmerin sowie eine Aufgabe, die wir mit so vielen Händen locker in ca. 4 Stunden erledigt hatten: Der neue Erdbeer-Acker, von dem die süßen Früchte in den nächsten drei Jahren kommen werden, musste von Beikräutern befreit werden, damit die Erdbeeren gut wachsen und gestärkt in den Winter gehen können. Zudem war es nötig, die langen Triebe der Pflanzen zu kappen.

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