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Hoffest mit Backhaus-Aktion

Das Feuer im Backhaus-Ofen

Beim Hoffest am 18.9. kamen über 40 Menschen zusammen, um bei wunderbarem Wetter - spannende Wolkenformationen und tolle Abendsonne - zusammenzusitzen, zu essen und sich zu unterhalten. Ein Anziehungspunkt war natürlich das Backhaus, das Uwe dieses Jahr zum ersten Mal angefeuert hat. Es steht nicht auf dem Hof, sondern im Dorfkern, und kann tageweise gemietet werden. Interessierte konnten beim Einschießen zusehen - das ist der Fachbegriff dafür, wie das Backwerk in den Ofen kommt. Das wird mit einem Holzschieber gemacht, der fast so lang ist wie der Platz im Backhaus es überhaupt zulässt.

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Lustige "Fließband"-Arbeit

Der Kartoffelroder

Beim Mittwochs-Ackereinsatz im September wurde es staubig - und lustig! Auf dem Band in der Mitte der Maschine, die auch auf den Fotos zu sehen ist, ratterten große Erdklumpen vorbei, in und unter denen die leckeren Kartoffeln versteckt waren. Die herauszusuchen hat zumindest mir großen Spaß gemacht, auch wenn die Haltung auf den schmalen Bänken vermutlich auch nicht gerade rückenschonend war. Aber besser schlecht gesessen als gut gestanden!

Gurken abräumen und Zwiebeln ernten

Matschhände und kleine Füße

Wir haben wirklich lange überlegt, ob wir den Einsatz am 28.8. machen sollen oder nicht. Zum Glück haben wir uns dafür entschieden! Es hat nämlich richtig viel Spaß gemacht. Und zum Glück gab es auch was im Trockenen zu tun. Im Folientunnel haben wir die letzten Gurken geerntet und dann die Pflanzen abgeräumt. Mit den anwesenden fünf Mitgliedern plus Chris und mir waren wir schon vor 12 damit fertig. Hier ein paar Vorher-Zwischendrin-Nachher-Fotos:

Sonder-Ackereinsatz im August

Salate im Sonnenaufgang

Weil ich befürchtet hatte, dass wir vielleicht den regulären Einsatz am Samstag wegen schlechten Wetters absagen müssen, haben wir spontan einen Sonder-Ackereinsatz gemacht. Spontan kamen dann auch tatsächlich 3 Menschen auf den Acker. Da die anderen Mitarbeiter ja auch da waren, konnten wir sie gut unterstützen und einige zusätzliche Kartoffeln einsammeln.

Bericht vom Acker im August 2021

Nach einer langen Regenphase kann endlich Salat gepflanzt werden.

Wie eigentlich in jedem Jahr zeigt sich auch in diesem, dass Gärtner*innen viel planen können, es dann aber doch hauptsächlich vom Wetter abhängt, was wie gut wächst - oder überhaupt! Mit der Erinnerung an die Sommer der vergangenen drei Jahre hatte sich der Hof, z.B. mit dem Brunnen, wieder auf heißes und trockenes Wetter eingestellt. Tatsächlich kam es dann anders: Eher zu kalt als zu warm, und vor allem zu nass. Damit können manche Kulturen ganz gut umgehen. Gurken zum Beispiel.

Beten, Kartoffeln und Zwiebeln

Ein Heupferd im Bohnengrün.

Bei den Mittwochs-Ackereinsätzen haben natürlich nur die Mitglieder Zeit, die Semesterferien haben, im Urlaub oder auch im Ruhestand sind oder flexible Arbeitszeiten haben. Diese Einsätze finden statt, auch wenn sich nur wenige angemeldet haben. Denn anders als bei den Samstags-Einsätzen wird Mittwochs sowieso gearbeitet und die Mitarbeiter*innen freuen sich auch über wenige zusätzliche Hände. An diesem Mittwoch im August (11.8.) waren inklusive mir ab 10 Uhr drei Helfer*innen auf dem Acker.

Nasser Acker, viel zu hacken

Ziemlich viel Unkraut

Wie an jedem letzten Samstag im Monat von April bis Oktober kam eine Handvoll Mitglieder - in diesem Fall: 10 an der Zahl - nach Kirchvers und übte sich in Feldarbeit. In der aktuellen Jahreszeit heißt die Disziplin weiterhin: Hacken. Und zwar bei zwei der wichtigsten Kulturen für das Winterlager: Lauch und Möhren. Von beiden gibt es auf den Kirchverser Äckern lange Reihen, und bei den Möhren hatte sich auf halber Höhe der Reihe eine Schlammkuhle gebildet.

Hacken bei Zwiebeln und Lauch, Nachernte bei den Erdbeeren

Blühender Salbei neben dem Erdbeeracker.

Am 26.06.2021 waren wir zu zehnt auf dem Acker. Per Rad und und Auto erreichten wir Kirchvers und starteten bei sehr gutem Wetter mit Sonne und ein paar Wolken. Die Zwiebeln wollten von der Hühnerhirse befreit werden um weiterwachsen zu können. Genau wie der Lauch, der wurde auch von Beikräutern befreit. Den Himmel finde ich in Kirchvers besonders schön. Nach einer wunderbaren Mittagspause im Schatten mit allerlei Köstlichkeiten ging es weiter mit Hacken. Zum Schluss wurden noch Erdbeeren für einige Verteilpunkte in kleine Schälchen gepackt.

Viel zu hacken bei Traumwetter

Der Zwiebelacker wird gehackt.

Bei mal wieder schönstem Sonnenschein, abgelöst von spannenden Wolkenformationen, fand der Ackereinsatz im Mai statt. Da wir so viele waren (13 Menschen insgesamt), konnten wir uns aufteilen. Die eine Gruppe blieb mit Mitarbeiter Chris in der Nähe von Kirchvers auf dem größten Acker, die andere Gruppe fuhr zu einem Acker ein Stück außerhalb des Dorfs. Dort stehen die gelben und roten Zwiebeln und einige Lauchwiebeln, dazu Schalotten (die sind neu im Angebot!) und Rote Bete. Um all diese Pflanzen herum hackten wir das Unkraut weg und unterhielten uns nebenbei auch noch gut.

Gemüse für 200 Haushalte per Fahrradkurier

Die vorbildlich maskierte Truppe bereit zur Abfahrt.

10 Erwachsene und 1 Kind können zusammen Gemüse für fast 200 Haushalte transportieren - so das Fazit der Lastenrad-Aktion am 1. Mai 2021. Nachdem die Aktion letztes Jahr aufgrund der unklaren Pandemielage ausfallen musste, haben wir sie dieses Jahr wieder durchgeführt und dabei natürlich besonders aufs Abstandhalten und Masketragen geachtet. Toll, dass wir endlich unser neues, über das Regionalbudget geförderte Lastenradgespann austesten konnten. Tatsächlich haben wir es nicht geschont: Das Gemüse für drei Verteilpunkte (insgesamt 91 Anteile) landete auf Zug-Lastenrad und Anhänger.

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