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Erdbeer-Aufforstungs-Aktion

Überblick über den Erdbeeracker (im Hintergrund). Im Vordergrund ein Folientunnel und ein weiterer Acker.

Der Juli-Ackereinsatz hätte wohl nicht besser laufen können: Perfektes Wetter, richtig viele Anmeldungen und dazu noch eine spontane Teilnehmerin sowie eine Aufgabe, die wir mit so vielen Händen locker in ca. 4 Stunden erledigt hatten: Der neue Erdbeer-Acker, von dem die süßen Früchte in den nächsten drei Jahren kommen werden, musste von Beikräutern befreit werden, damit die Erdbeeren gut wachsen und gestärkt in den Winter gehen können. Zudem war es nötig, die langen Triebe der Pflanzen zu kappen.

Pesto für fünf

Der Platz im Folientunnel wird für Salat gebraucht, deshalb müssen die Kräuter weichen. Das haben vier Mitglieder des AK Mitmachen plus ein Mitmachkind zum Anlass genommen, aus Petersilie und Basilikum leckere, haltbare Produkte herzustellen. Nach der Ernte der Kräuter wurde im Schatten eines großen Baumes verarbeitet: Pesto mit und ohne Parmesan (ist länger haltbar), Kräutersalz sowie, aus den wirklich allerletzten Resten, Erdbeermarmelade. Gurken und Zucchini haben wir ebenfalls geerntet. Wer wollte, konnte diese dann zu Hause ebenfalls noch verarbeiten.

In Kirchvers ist (leider?) immer gutes Wetter - zweiter Ackereinsatz 2020

Schlecht für die Pflanzen, gut für die fleißigen Ackerhelfer*innen: Das Wetter beim zweiten Ackereinsatz der Saison 2020/21 hätte fast nicht besser sein können. Von der Gewittervorhersage unbeeindruckt kamen dann auch elf Erwachsene und fünf Kinder nach Kirchvers. Gemeinsam wurde vor allem gehackt (sprich: Beikräuter mit einer Hacke entfernt). Manches Ackergewächs, das unseren Kulturpflanzen Licht, Nährstoffe und Wasser streitig macht, war schon so groß, dass es mit den Händen herausgezogen werden konnte. Das war vor allem bei zwei Reihen Möhren sowie bei zwei Reihen Pastinaken der Fall.

Bericht vom Acker im Juni 2020

Aktuell muss (leider) sehr viel bewässert werden.

Der Regen in den vergangenen Wochen hat den Pflanzen gut getan und Uwe dazu veranlasst, es trotz der Ausfälle im letzten Jahr noch mal mit Kohl zu versuchen: Rotkohl, Weißkohl, Wirsing, Kohlrabi und Steckrübe (alles Kohlgewächse) sind gepflanzt und wir drücken den Pflänzchen die Daumen, dass sie es schaffen und groß werden, damit wir wieder Sauerkraut machen können.

Bericht von der Erdbeer-Nachernte

Am frühen Samstagmorgen machten sich zwei Marburgerinnen auf zum Hof Grünzeug nach Krchvers um das Erdbeerfeld nachzuernten. Uwe teilte uns mit, dass die Erdbeeren sehr wahrscheinlich recht klein sein würden. Tatsächlich waren aber auch ein paar größere dabei (die sich allerdings gut in Disteln und Brennesseln versteckten), sodass wir nach etwas über drei Stunden und krummen Rücken fast 20 kg zusammen hatten.

Solidarische Landwirtschaft und Gemüsemengen

Wir (der Kokreis) hören vor allem im Frühjahr häufiger, dass es – abgesehen von Problemen am Verteilpunkt (anderes Thema!) – "zu wenig" Gemüse gäbe, dass ein Gemüseanteil "zu teuer" sei und mensch ja auch gleich auf dem Markt einkaufen könne. Häufig handelt es sich dabei um Missverständnisse oder die Person hat sich noch nicht so intensiv mit den Themen Solidarische Landwirtschaft und/oder Regionalität und Saisonalität auseinandergesetzt.

Erster Ackereinsatz 2020 mit tollem Wetter und Erdbeer-Snack

Hier ist der Acker zu sehen, auf dem fleißig gejätet und gehackt wurde.

Am Samstag, 30. Mai, war das Wetter für einen Ackereinsatz geradezu ideal: 20 Grad, leicht bewölkt, immer mal wieder Wind, aber keine heftigen Böen. Trotz oder vielleicht gerade wegen Corona standen 11 Solawi-Mitglieder auf dem Acker und haben fleißig gehackt und gejätet. Bei den Pastinaken war das sehr wichtig, denn die zarten Pflänzchen waren vor lauter Beikraut kaum zu sehen. Erst nach einiger Übung gelang es uns, die Unterscheidung zielsicher zu treffen und alles außer Pastinake mit der Jätefaust zu entfernen.

Saison 2020/2021 ist gestartet

Seit dem letzten Mittwoch im April läuft die aktuelle Saison 2019/2020. Geliefert wurden die ersten Kopfsalate, Kohlrabi, Radieschen, Kartoffeln, Rote Bete, Pflücksalat sowie Petersilie als Bund und im Topf. Die Temperaturen sind aktuell ja noch sehr wechselhaft. Wir hoffen auf wärmeres Klima nach den Eisheiligen, damit die Kulturen im Freiland gut wachsen und die aus den Folientunneln ergänzen.

Echt viele Kartoffeln! - Solawi-Radler*innen holen 800kg ab - Geschenk der Fleckenbühler kommt gut an

Die Wetterprognose für Samstag, 1. Februar 2020, war nicht gut, jedenfalls nicht für eine Radtour: Ergiebiger Dauerregen. Und genauso war es dann auch, als eine tapfere Truppe Kartoffel-begeisterter Solawi-Menschen sich morgens um 9 auf dem Parkplatz des Café Trauma traf und losfuhr: Erst leichtes, aber gleichmäßiges Nieseln, später kräftiger und nicht weniger anhaltendes Nass von oben. Immerhin war es nicht besonders kalt und auch sonst steckten die ungefähr 12 tapferen Radler*innen die Umstände bemerkenswert locker weg.

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