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Letzter Ackereinsatz 2021

Ein Acker mit viel Rettich - und trotzdem auch zu sechst und bei Regen zu schaffen!

Das Wetter, das uns das ganze Jahr über so wohlgesonnen war, machte uns den letzten Ackereinsatz noch mal schwer. Immerhin haben die Wolken mit dem Regnen so lange gewartet, bis wir mit dem Schwarzen Rettich fast fertig waren. So geriet nur noch der letzte Akt zu einer (kleineren) Schlammschlacht. Immerhin kann ich stolz verkünden, dass die 6 Teilnehmer*innen des Einsatzes es geschafft haben, den ganzen Rettich zu ernten. Zumindest darum müssen sich nun die Mitarbeiter*innen bei Grünzeug nicht mehr kümmern.

Von Äpfeln, Birnen und Quitten

Vom Baum geschüttelte Äpfel liegen auf einer Plane.

Die Obstsaison hätte dieses Jahr eigentlich mit einer Erntegelegenheit für Birnen beginnen sollen, denn wir haben ein paar frühe, sehr leckere und normalerweise reich tragende Sorten im Heskemer Bestand; aber die betreffenden Birnbäume haben dieses Jahr eine Pause eingelegt, und so gab es stattdessen am 12. September ein offenes AK-Treffen mit Wiesenpicknick am Lagerfeuer, bei dem man sich aber immerhin ein paar Birnen für Zuhause mitnehmen konnte.

800 Narzissen gepflanzt

Hier wurden Narzissen gepflanzt.

Damit pünktlich zum Jubiläum Marburg 800 die Stadt leuchtend gelb erblüht, wurden jeweils 800 Narzissen-Blumenzwiebeln an Pflanzteams ausgegeben. Der AK Mitmachen hat sich mit 4 Menschen daran beteiligt und am 28.10. war es dann so weit: Mit Spaten und Pflanzkelle wurde dem doch arg steinigen Boden links und rechts der Straße auf die Brücke am Südbahnhof zu Leibe gerückt. Das Ergebnis lässt sich dann im Frühjahr bestaunen, wenn hoffentlich viele der Zwiebeln ausgetrieben haben und blühen. Wir sind gespannt!

Kohl, Kürbis und Karotten in Kirchvers

Möhrengrün, so weit das Auge reicht

Der auf den 9.10. verschobene Ackereinsatz konnte mit 5 Mitgliedern bei strahlendem Sonnenschein stattfinden. Zuerst haben wir Nachernte betrieben: Beim Weißkohl und beim Wirsing war allerdings nicht mehr besonders viel zu holen. Auch beim Kürbis gab es hauptsächlich sehr kleine Exemplare zu ernten. Dafür erinnerte das Aufspüren der kleinen gelb und orange leuchtenden Hokkaidos ein bisschen ans Ostereier-Suchen. Der Grund dafür, dass die Kürbispflanzen so im Unkraut versunken sind, ist der, dass es gerade in der Zeit, als sie gepflanzt wurden, ziemlich kalt war.

Hoffest mit Backhaus-Aktion

Das Feuer im Backhaus-Ofen

Beim Hoffest am 18.9. kamen über 40 Menschen zusammen, um bei wunderbarem Wetter - spannende Wolkenformationen und tolle Abendsonne - zusammenzusitzen, zu essen und sich zu unterhalten. Ein Anziehungspunkt war natürlich das Backhaus, das Uwe dieses Jahr zum ersten Mal angefeuert hat. Es steht nicht auf dem Hof, sondern im Dorfkern, und kann tageweise gemietet werden. Interessierte konnten beim Einschießen zusehen - das ist der Fachbegriff dafür, wie das Backwerk in den Ofen kommt. Das wird mit einem Holzschieber gemacht, der fast so lang ist wie der Platz im Backhaus es überhaupt zulässt.

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Lustige "Fließband"-Arbeit

Der Kartoffelroder

Beim Mittwochs-Ackereinsatz im September wurde es staubig - und lustig! Auf dem Band in der Mitte der Maschine, die auch auf den Fotos zu sehen ist, ratterten große Erdklumpen vorbei, in und unter denen die leckeren Kartoffeln versteckt waren. Die herauszusuchen hat zumindest mir großen Spaß gemacht, auch wenn die Haltung auf den schmalen Bänken vermutlich auch nicht gerade rückenschonend war. Aber besser schlecht gesessen als gut gestanden!

Gurken abräumen und Zwiebeln ernten

Matschhände und kleine Füße

Wir haben wirklich lange überlegt, ob wir den Einsatz am 28.8. machen sollen oder nicht. Zum Glück haben wir uns dafür entschieden! Es hat nämlich richtig viel Spaß gemacht. Und zum Glück gab es auch was im Trockenen zu tun. Im Folientunnel haben wir die letzten Gurken geerntet und dann die Pflanzen abgeräumt. Mit den anwesenden fünf Mitgliedern plus Chris und mir waren wir schon vor 12 damit fertig. Hier ein paar Vorher-Zwischendrin-Nachher-Fotos:

Sonder-Ackereinsatz im August

Salate im Sonnenaufgang

Weil ich befürchtet hatte, dass wir vielleicht den regulären Einsatz am Samstag wegen schlechten Wetters absagen müssen, haben wir spontan einen Sonder-Ackereinsatz gemacht. Spontan kamen dann auch tatsächlich 3 Menschen auf den Acker. Da die anderen Mitarbeiter ja auch da waren, konnten wir sie gut unterstützen und einige zusätzliche Kartoffeln einsammeln.

Bericht vom Acker im August 2021

Nach einer langen Regenphase kann endlich Salat gepflanzt werden.

Wie eigentlich in jedem Jahr zeigt sich auch in diesem, dass Gärtner*innen viel planen können, es dann aber doch hauptsächlich vom Wetter abhängt, was wie gut wächst - oder überhaupt! Mit der Erinnerung an die Sommer der vergangenen drei Jahre hatte sich der Hof, z.B. mit dem Brunnen, wieder auf heißes und trockenes Wetter eingestellt. Tatsächlich kam es dann anders: Eher zu kalt als zu warm, und vor allem zu nass. Damit können manche Kulturen ganz gut umgehen. Gurken zum Beispiel.

Beten, Kartoffeln und Zwiebeln

Ein Heupferd im Bohnengrün.

Bei den Mittwochs-Ackereinsätzen haben natürlich nur die Mitglieder Zeit, die Semesterferien haben, im Urlaub oder auch im Ruhestand sind oder flexible Arbeitszeiten haben. Diese Einsätze finden statt, auch wenn sich nur wenige angemeldet haben. Denn anders als bei den Samstags-Einsätzen wird Mittwochs sowieso gearbeitet und die Mitarbeiter*innen freuen sich auch über wenige zusätzliche Hände. An diesem Mittwoch im August (11.8.) waren inklusive mir ab 10 Uhr drei Helfer*innen auf dem Acker.

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