Der Kaffee

Der Kaffee wächst in der Heimat der NASA-Gemeinschaft, im Andengebirge Südkolumbiens auf einer Höhe von 2000 bis 3000 Metern über dem Meeresspiegel. Dort gedeihen die Pflanzen in Mischkulturen mit Schattenbäumen wie den als besonders heilig geltenden Guamos, Guanabana-Bäumen und Bananenpflanzen; daher auch die Bezeichnung 'Waldkaffee'. Pestizide oder mineralische Dünger kommen nicht zum Einsatz.

Geerntet und verarbeitet wird der Kaffee im Rahmen des Bildungsprojekts „Kaffee“ von der Arbeitsgruppe „Siembra Nativa“ des Bildungsnetzwerkes IDEBIC. „Siembra Nativa“ ist gleichzeitig die Namensmarke, mit der der Kaffee in Kolumbien lokal verkauft wird.

Geröstet wird der Kaffee von der Weidenhäuser Kaffeerösterei „Il Gusto!, einem regionalen Kleinröster aus Marburg, der sich als traditioneller Handwerksbetrieb versteht. Durch die besondere Technik der Langzeitröstung wird die Aromatik, die Komplexität und damit der Geschmack des Kaffees zur Geltung gebracht. Ein weiterer Vorteil der Langzeitröstung ist der Abbau störender Säuren durch Verdampfungsprozesse. „Kaffee ist im Vergleich zu Nüssen oder Malz ein hartes Röstgut. Rohkaffee hat eine dichte Struktur, die einzelnen Rohkaffeebohnen sind sehr fest und mit den Händen nicht zu spalten oder zu zerdrücken. Um das oben genannte Ziel des Röstens, die positive Geschmacksveränderung zu erreichen, muss jede einzelne Bohne von außen nach innen gleichmäßig erhitzt werden. Das ist, vereinfacht dargestellt, das Geheimnis einer guten Kaffeeröstung", erklärt Wolfgang Grundmann, Gründer der Kaffeerösterei „Il Gusto!“

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