Ackereinsatz

Möhren im Matsch

Einige bereits geerntete Möhren liegen im Vordergrund, im Hintergrund ein Feld voll Möhrengrün.

Die Möhren fürs Winterlager werden gerade geerntet. Weil das wirklich viele sind, war es gut, dass am Samstag, 3.10., 7 Mitglieder auf dem Acker waren und zusammen mit Uwe die Möhren aus dem teilweise etwas matschigen Untergrund geholt haben. Vorher wurden sie mit dem Traktor gelockert, so dass sie locker in der Erde lagen. Da mussten sie nur noch rausgezogen, etwas von Erde befreit (nicht zu sehr, die Erde schützt die Möhren während der Lagerung) und das Grün abgeknickt werden. Ungefähr zwei Reihen haben wir in etwas mehr als 3 Stunden geschafft, mindestens zehn Reihen stehen noch.

Betenberge

Der Traktor mit Frontlader hebt die mit Beten gefüllte Großkiste an.

Das Wort Edamame ist Japanisch und bedeutet so viel wie "Bohnen am Zweig". Und genau das sind sie, die Sojabohnenhülsen: Lecker als Vorspeise oder Snack, aber eben sehr klein, am Zweig verteilt und in großer Stückzahl extrem mühselig zu ernten; ganz anders als bei anderen Bohnen. Das konnten die insgesamt drei Mitglieder am eigenen Leib erfahren, die am Mittwoch, 10.9., auf dem Acker standen.

Ackern und Radeln

Hier zu sehen: Der (größtenteils) gehackte Erdbeer-Acker

Zum Samstags-Ackereinsatz im August (28.8.) kamen insgesamt 9 Menschen. Nach einer Einweisung durch unseren Gärtner Uwe wurden letzten Zwiebeln geerntet, beim Zuckerhutsalat und bei den Erdbeeren gehackt sowie Triebe abgeschnitten und neue Erdbeerpflanzen gesetzt. Da es am darauffolgenden Montag auch in Kirchvers mal wieder kräftig geregnet hat, sind diese bestimmt besser angegangen als beim letzten Mal, wo leider viele vertrocknet sind. Ein kleines bisschen Regen gab es sogar während des Einsatzes, es blieb aber bei einigen Tropfen.

Unendliche Zwiebel-Weiten

Gejätete und nicht gejätete Beete.

Beim Ackereinsatz am Mittwoch, 19.8., war Demut gefragt im Angesicht des riesigen Zwiebelackers: Schnell wurde klar, dass wir es nicht schaffen würden, alle zu ernten. Ungefähr ein Drittel der Zwiebeln in 6 Reihen war am Ende des Einsatzes in den Kisten gelandet. Wären statt der anwesenden 7 Mitglieder 21 gekommen, hätten wir es vielleicht alle aus der Erde holen können :-)

Erschwert wurde die Arbeit noch durch die fast menschenhohen Unkraut-Bäume, die auf den Reihen zu fnden waren, die nicht rechtzeitig gejätet wurden. Unten auf den Bildern kann man den Unterschied gut sehen.

Erdbeer-Aufforstungs-Aktion

Überblick über den Erdbeeracker (im Hintergrund). Im Vordergrund ein Folientunnel und ein weiterer Acker.

Der Juli-Ackereinsatz hätte wohl nicht besser laufen können: Perfektes Wetter, richtig viele Anmeldungen und dazu noch eine spontane Teilnehmerin sowie eine Aufgabe, die wir mit so vielen Händen locker in ca. 4 Stunden erledigt hatten: Der neue Erdbeer-Acker, von dem die süßen Früchte in den nächsten drei Jahren kommen werden, musste von Beikräutern befreit werden, damit die Erdbeeren gut wachsen und gestärkt in den Winter gehen können. Zudem war es nötig, die langen Triebe der Pflanzen zu kappen.

In Kirchvers ist (leider?) immer gutes Wetter - zweiter Ackereinsatz 2020

Schlecht für die Pflanzen, gut für die fleißigen Ackerhelfer*innen: Das Wetter beim zweiten Ackereinsatz der Saison 2020/21 hätte fast nicht besser sein können. Von der Gewittervorhersage unbeeindruckt kamen dann auch elf Erwachsene und fünf Kinder nach Kirchvers. Gemeinsam wurde vor allem gehackt (sprich: Beikräuter mit einer Hacke entfernt). Manches Ackergewächs, das unseren Kulturpflanzen Licht, Nährstoffe und Wasser streitig macht, war schon so groß, dass es mit den Händen herausgezogen werden konnte. Das war vor allem bei zwei Reihen Möhren sowie bei zwei Reihen Pastinaken der Fall.

Erster Ackereinsatz 2020 mit tollem Wetter und Erdbeer-Snack

Hier ist der Acker zu sehen, auf dem fleißig gejätet und gehackt wurde.

Am Samstag, 30. Mai, war das Wetter für einen Ackereinsatz geradezu ideal: 20 Grad, leicht bewölkt, immer mal wieder Wind, aber keine heftigen Böen. Trotz oder vielleicht gerade wegen Corona standen 11 Solawi-Mitglieder auf dem Acker und haben fleißig gehackt und gejätet. Bei den Pastinaken war das sehr wichtig, denn die zarten Pflänzchen waren vor lauter Beikraut kaum zu sehen. Erst nach einiger Übung gelang es uns, die Unterscheidung zielsicher zu treffen und alles außer Pastinake mit der Jätefaust zu entfernen.

Zwiebelernte 2019

Mit über einem Dutzend kleinen und großen Solawi-Mitgliedern konnten am Samstag, 31. August, die Hälfte der Zwiebeln geerntet werden. Trotz Temperaturen von über 30 Grad und praller Sonne ging das relativ leicht; denn mit der Maschine wurden die roten und gelben Zwiebeln ausgegraben und konnten dann einfach aufgesammelt werden. Anstrengend wurde es ganz am Ende noch mal, als die vollgepackten Kisten im Folientunnel ausgeleert wurden. Die Zwiebeln liegen dort zum Trocknen und werden anschließend verteilt.

Zwischenbilanz vom Projekt „Verwenden statt verschwenden – klimafreundlich essen bei der Solawi Marburg“

Bevor nun das nächste Wirtschaftsjahr und somit auch die nächste Wachstumsperiode beginnt, möchte ich nun einmal das letzte Projektjahr bilanzieren und schauen, was in diesem letzten Projektjahr möglich und sinnvoll ist. Es geht um Ackereinsätze, Verarbeitungsmethoden (welche sind am nachhaltigsten?) und um uns als Solawi-Gemeinschaft.

 

(Nach-)Ernteaktionen und Ackereinsätze in Kirchvers und Stedebach

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